BEI MUTTI – in Mitte

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Berlinische Galerie. Erwin Wurm. Es ist sehr lustig. Als erstes sehen wir ein Haus, das groß genug ist, um es zu betreten, aber so schmal und eng, als wäre es für Menschen aus Papier. Alles liegt in lebensechter Mini-Ausführung vor, Küche, Wohnraum, Schlafzimmer, Klosett. Die Gänge sind so schmal, dass immer nur eine Person hindurchgehen kann. Draußen gibt es viele Objekte, und wir Besucher dürfen, ja sollen mitmachen. Wir legen uns in eine Art Hundehütte, P.  betet, ich belle. Klappstühle, die in Kopfhöhe an die Museumswand montiert sind, dienen zum Kopfhineinstecken. Überhaupt – Hand, Arm, Kopf in komische Kunstobjekte hineinstecken kommt hier gut. Alles, was man sonst nicht darf im Museum. Es ist total albern, verspielt und gemütlich. Wir lachen viel und glucksen rum. Und es hat einen herrlichen Namen: BEI MUTTI                                 (Bild: ©Oliver-August Lützenich)

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